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Canillas de Esgueva
Gemeinde in Spanien
Canillas de Esgueva liegt in der Iberischen Meseta auf dem Südufer des Río Esgueva. Der Ort befindet sich knapp 60 km östlich von Valladolid und etwa 21 km nördlich der Kleinstadt Peñafiel. Er liegt in einer Höhe von ca. 795 m und hat ein kühles Winterklima mit warmen bis heißen Summers. Der Regen fällt über das Jahr verteilt und beträgt etwa 450 mm pro Jahr. Der Ort hat eine lange Geschichte, die mit der Eroberung durch die Mauren im 8. Jahrhundert beginnt. Die christlichen Heere eroberten das Gebiet im frühen 10. Jahrhundert zurück, doch die maurischen Truppen unter Almansor setzten diese Erfolge wieder zurück. Im 11. Jahrhundert erweiterte das Königreich León seine Herrschaft bis zur Duero-Grenze. 1230 vereinigte sich León endgültig mit dem Königreich Kastilien. Canillas de Esgueva war traditionell von der Landwirtschaft geprägt, zu der Viehzucht und Weinbau gehörten. Die Bevölkerung lebte als Selbstversorger, doch die Abwanderung und die Landflucht führten zu einem Bevölkerungsrückgang. Die Sehenswürdigkeiten umfassen eine Burg aus dem 11. Jahrhundert, deren Reste noch heute sichtbar sind, sowie eine romanische Pfarrkirche mit einem Glockenturm aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Valladolid
- Seehöhe
- 886 m
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