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Oldenborg
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Oldenborg ist eine abgegangene Niederungsburg im Waldgebiet Borg in Laer, einem Gemeindeteil im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Sie zählt zu den bedeutendsten Wallburgen des nordwestdeutschen Raums. Die Anlage liegt im westlichen Teil der Gemeinde und ist Teil der Borgweg-Region. Die Burg war einst eine wichtige Siedlung mit einer komplexen Befestigungsstruktur. Die Oldenborg wurde erstmals 1189 als „Alte Burg“ erwähnt und war im 12. Jahrhundert von einer Adelsfamilie „von der Oldenburg“ bewohnt. Die Anlage umfasst eine langovalen Befestigung mit einer Ausdehnung von bis zu 400 × 200 m. Im Südosten gibt es einen Vorwall, der bis zu 300 m lang ist. Im Inneren der Anlage liegen das Rondeelken mit einem Wohnturm und der westliche Teil, der Deelborg, mit einer Fläche von etwa 220 × 250 m. Die Anlage besteht aus mehreren Bauphasen, die sich über mehrere Jahrhunderte erstrecken. Die erste Phase begann vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert und umfasste eine Trockenmauer mit einem Erdwall. Später wurde die Befestigung durch eine Mörtelmauer verstärkt, und der Wohnturm wurde um 1000 errichtet. Die jüngsten Funde datieren in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Burgstall ist heute ein Bodendenkmal und Teil der archäologischen Forschung.
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- Art
- Burg
- Ort
- Laer
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