Horstmar

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Horstmar

Stadt in Nordrhein-Westfalen

Horstmar ist eine Kleinstadt im Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Burgsteinfurter Land, etwa zehn Kilometer südöstlich von Steinfurt und 30 Kilometer nordwestlich von Münster. Die Stadt grenzt an Schöppingen, Metelen, Laer, Rosendahl und die Kreisstadt Steinfurt. Die ehemalige Ortschaft Leer wurde 1969 eingemeindet. Die historische Stadtmitte ist von acht Burgmannshöfen umgeben, von denen vier erhalten sind. Die Burg Horstmar wurde im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert ein wichtiger Sitz der Bischöfe von Münster. Die Burg wurde 1635 zerstört, und das Amt Horstmar ging 1803 an die Linie des Hauses Salm. Die Textilindustrie war im 19. und 20. Jahrhundert ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der die Stadt stark prägte. Die Stadt verfügt über ein historisches Zentrum, das von vier Burgmannshöfen umgeben ist, darunter der Münsterhof, Merveldter Hof, Borchorster Hof und Sendenhof. Das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und die St.-Gertrudis-Kirche aus dem 14. Jahrhundert sind weitere sehenswerte Bauten. Die Stadt ist über die L 579 an die A 31 und A 1 angeschlossen und verfügt über eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die historische Kapelle St. Antonius Abt und das ehemalige Haus Alst, das heute als Wohnhaus dient, sind weitere sehenswerte Orte. Die Stadt ist auch über Radwege und Buslinien gut erreichbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Kreis Steinfurt
Seehöhe
77 m

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