📷 Bild: Wikimedia Commons
Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern
Kloster in Polen
Das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Warschau ist ein religiöses Zentrum der polnischen Provinz der Compagnie des Filles de la Charité. Es liegt an der Ulica Tamka 35, am Fuße der Warschauer Weichselböschung im Innenstadtbezirk. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude und ist Teil der historischen Landschaft der Stadt. Die Stiftung wurde 1659 gegründet und diente der Pflege armer und kranker Waisenkinder. 1697 entstand ein gemauertes Gebäude, und 1939 sowie 1944 wurden Teile des Komplexes zerstört. Bis 1956 wurde das Mutterhaus weitgehend originalgetreu wiederaufgebaut. Die Anlage umfasst ein barockes Hauptgebäude, eine Klosterkirche zum Heiligen Kasimir und einen großen Obst- und Gemüsegarten. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, darunter ein barocker Kornspeicher, ein Priestergebäude und ein Pflegerinnenhaus. Das zentrale Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss mit Innenhof und Kirchturm. Die Klosterkirche wurde im Barockstil errichtet und im klassizistischen Stil nach dem Krieg renoviert. Im Chor steht eine Marienstatue, und im Seitenschiff eine Statue des Barmherzigen Jesus. Das Ensemble ist seit 1965 unter Denkmalschutz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Baudenkmal
- Ort
- Warschau
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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