Schloss Ostrogski

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Schloss Ostrogski

Palast in Polen

Das Schloss Ostrogski in Warschau steht in der Tamka-Straße 41 im Stadtteil Powiśle. Es liegt gegenüber dem Chopinzentrum und oberhalb des Mutterhauses der barmherzigen Schwestern. Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nach Entwurf von Tylman van Gameren errichtet und über einer quadratischen Bastion gebaut, die aus der zur Weichsel geneigten Böschung hervorragt. Die Bastion wurde vom Fürsten Janusz Ostrogski errichtet und 1681 an den Kronvizekanzler Jan Gniński verkauft. Der Palast war bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Bestandteil der Warschauer Landschaft. Während des Krieges wurde er zerstört und 1949–1954 wiederaufgebaut. 1858 wurde das Warschauer Konservatorium im Palast eingerichtet, und seit 1954 beherbergt das Gebäude das Chopin-Museum. Die Sammlung umfasst Gegenstände aus Chopins Nachlass, der 1863 durch einen russischen Angriff beschädigt wurde. 2010 wurde der Palast renoviert und ein Konzertsaal im Bastion unter der Terrasse eingerichtet. Im Bereich der Bastion ist die Legende von der Goldenen Ente verankert. Eine verzauberte Prinzessin, die als goldene Ente im Teich unter der Bastion lebte, wurde von einem Schusterlehrling entzaubert, wofür er hundert Dukaten erhielt. Der geschwätzige Junge, der das Geheimnis verraten hatte, verlor das Geld plötzlich. Die Umgebung um das Schloss umfasst das Chopinzentrum und das Mutterhaus der barmherzigen Schwestern.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Baudenkmal
Ort
Warschau
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Tylman van Gameren
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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