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Heigenbrücken
Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg in Deutschland
Heigenbrücken liegt im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg, in der Region Bayerischer Untermain mitten im Spessart. Die Gemeinde umfasst zwei Teile, das Dorf Heigenbrücken und Jakobsthal, und liegt im Tal des Lohrbachs. Durch die Gemeinde verlaufen Radwege wie der Kahltal-Spessart-Radweg und der Spessartweg 3. Der höchste Punkt der Gemeinde ist die Steigkoppe mit 493 m ü. NHN, der niedrigste Punkt liegt am Lohrbach südöstlich von Heigenbrücken. Heigenbrücken wurde erstmals 1477 als „Heygerbruch“ urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert war der Buntsandstein aus der Region ein wichtiger Baumaterial. Die Gemeinde war Teil des Erzstifts Mainz und fiel 1803 an das Fürstentum Aschaffenburg. 1814 kam sie zu Bayern und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen 1818 zur Gemeinde. 1972 wurde Jakobsthal eingemeindet, und die Gemeinde wurde Teil des Landkreises Aschaffenburg. Heigenbrücken ist bekannt für seine Kirchen, darunter die katholische Pfarrei St. Wendelinus und die evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. In der Lindenallee stehen zwei Villen aus dem 19. Jahrhundert, die von Daniel Heiter entworfen wurden. Auf dem Pollasch gibt es ein Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und eine Aussichtsplattform. Die Gemeinde ist ein Luftkurort und ein beliebter Urlaubsort mit Wanderwegen, Naturbaden und Skigebieten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Aschaffenburg
- Seehöhe
- 273 m
- Website
- http://www.heigenbruecken.de
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