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Burgruine Landsee
Burgruine Landsee im Burgenland
Die Burgruine Landsee befindet sich im Bezirk Oberpullendorf in der Gemeinde Markt Sankt Martin im Burgenland. Sie liegt auf einem Felssporn zwischen Heidriegel und dem Pauliberg und ist Teil des Naturparks Landseer Berge. Die Anlage ist eine der größten Burgruinen Mitteleuropas und hat keine Verbindung zum Namen Landsee, der sich aus ungarischen und deutschen Ursprünge ableitet. Die Burgruine ist ein beliebtes Ausflugsziel, das bis ins 13. Jahrhundert als ungarische Burg bekannt war. Sie wurde mehrfach erobert und verändert, zuletzt 1790 verbrannt. Die Anlage wurde 1802 als „ruinös“ beschrieben und später als Steinbruch genutzt. Seit 1968 ist sie gesichert und für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Ruine umfasst vier Befestigungsringe und ist etwa 300 × 200 m groß. Der Haupteingang führt über mehrere Holzbrücken und Tore zum Außenhof, von dem aus man in den Innenhof gelangt. Im Zentralgebäude sind die Lage der Küche erkennbar. Von der Ruine aus besteht eine weite Fernsicht bis in das Gebiet von Sopron und die Bucklige Welt. Im Sommer finden in der Ruine Konzerte und Theaterabende statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine, Ruine
- Ort
- Markt Sankt Martin
- Adresse
- Landsee 176
- Erbaut
- 1158
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Naturpark Landseer Berge662 m
- Heidriegel876 m
- Mida-Huber-Haus838 m
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- Pfarrkirche Landsee1.5 km
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