burgenland

Naturpark Landseer Berge

Der Naturpark Landseer Berge liegt dort, wo die Alpen in die pannonische Tiefebene übergehen — im westlichen Bezirk Oberpullendorf und im östlichen Bezirk Wiener Neustadt. Er wurde im Dezember 1999 gegründet und umfasst rund 6.500 Hektar. Kern des Gebiets ist ein geschlossenes Waldgebiet aus Eichen und Kiefern, das von etwa 330 bis rund 760 Meter Seehöhe reicht. Geologisch fällt der Pauliberg auf: Die dortigen Basaltvorkommen stammen von Eruptionen eines seit Urzeiten erloschenen Vulkans. Kulturhistorisch prägt vor allem die Burgruine Landsee das Gebiet, eine mittelalterliche Festungsanlage, dazu kommen das Renaissanceschloss Kobersdorf und die keltische Höhensiedlung Burg mit rekonstruierter Wallanlage und Holzhütten. Diese Dichte an Zeugnissen — Vulkan, Kelten, Mittelalter, Renaissance — auf engem Raum unterscheidet den Naturpark von einem reinen Waldschutzgebiet. Zum Naturpark gehören die burgenländischen Gemeinden Draßmarkt, Kaisersdorf, Kobersdorf, Markt Sankt Martin und Weingraben sowie das niederösterreichische Schwarzenbach. Erschlossen ist das Gebiet über markierte Wege, darunter ein Waldlehrpfad, ein Vogellehrpfad und ein urgeschichtlicher Wanderweg. Die Wege sind ganzjährig begehbar; die Kombination aus Wald und Ruine trägt eine Halbtages- bis Tagestour.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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