📷 Bild: Wikimedia Commons
Turdaș
Gemeinde in Rumänien
Turdaș liegt am linken Ufer des Mureș, im Südwesten des Siebenbürgischen Beckens, nördlich des Șureanu-Gebirges. Die Gemeinde befindet sich im historischen Unterwald und ist von der Kreisstraße DJ 709G sowie der Bahnstrecke Arad–Alba Iulia umgeben. Sie ist etwa sieben Kilometer westlich der Kleinstadt Orăștie und 20 Kilometer östlich der Kreishauptstadt Deva. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von mehreren tausend Hektar, auf der drei eingemeindete Dörfer verteilt sind. Der Ort wurde erstmals 1332 urkundlich erwähnt und wurde von Siebenbürger Sachsen gegründet. Im 15. Jahrhundert wurde er von den Türkeneinfällen verwüstet und anschließend von ungarischer und rumänischer Bevölkerung besiedelt. In der Region wurden archäologische Funde der Jungsteinzeit entdeckt, die heute in verschiedenen Museen zu sehen sind. Die Bewohner leben hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht. Turdaș ist bekannt für seine reformierte Kirche, die im 15. Jahrhundert errichtet und im 18. Jahrhundert erneuert wurde. Das eingemeindete Dorf Pricaz mit seinen Bauten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat eine vielfältige Bevölkerung mit Rumänen, Roma, Ungarn und anderen ethnischen Gruppen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Hunedoara
- Adresse
- Str. Principală Nr.100, Turdaş
- Website
- http://www.turdas.ro/
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