📷 Bild: Wikimedia Commons
Lichos
französische Gemeinde
Lichos liegt im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine, etwa 35 km nordwestlich von Oloron-Sainte-Marie. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Oloron-Sainte-Marie und zum Kanton Montagne Basque. Sie ist umgeben von Nachbargemeinden und liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour. Der Saison, ein Nebenfluss des Gave d’Oloron, markiert die östliche Grenze zu Charre, und der Borlaas, ein Zufluss des Saison, durchquert das Gemeindegebiet. Lichos wurde bereits in der Antike besiedelt, wie Funde von Münzen und einer römischen Brücke belegen. Der Heilige Gratus, erster Bischof von Oloron, wurde hier geboren und machte das Dorf berühmt. Sein Geburtshaus war Ziel von Wallfahrten, insbesondere für Schutz vor Hagel. Die Gemeinde war Teil der Via Podiensis, eines Jakobswege, und litt unter den Hugenottenkriegen, wofür die Pfarrkirche 1569 zerstört wurde. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Pfarrkirche, die im 16. Jahrhundert wieder aufgebaut und im 19. Jahrhundert umgestaltet wurde. Reste einer römischen Brücke über den Saison sind erhalten. Die Landwirtschaft spielt eine zentrale Rolle, mit Betrieben wie der Firma „SCEA TREBUCQ“. Zudem ist Lichos Teil des Fernwanderwegs GR 65 und beherbergt eine pädagogische Einrichtung des Vereins Cheval Bleu.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Pyrénées-Atlantiques
- Seehöhe
- 172 m
In der Nähe
- Charritte-de-Bas1.2 km
- château de Mongaston1.1 km
- Charre1.6 km
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