📷 Bild: Wikimedia Commons
Papiu Ilarian (Mureș)
Gemeinde in Rumänien
Papiu Ilarian liegt in der Siebenbürgischen Heide, einem Teil des Siebenbürgischen Beckens, im Westen des Kreises Mureș. Der Ort ist von der Kreisstraße DJ 153G umgeben und befindet sich 19 Kilometer nordöstlich der Kleinstadt Luduș sowie etwa 40 Kilometer westlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die Gemeinde ist von Flüssen und Wiesen umschlossen und gehört zu den ländlichen Gebieten der Region Siebenbürgen. Der Ort wurde erstmals 1332 oder 1334 urkundlich erwähnt und war im Mittelalter ein Szeklerdorf, das dem Landgut Bogata gehörte. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Ort bereits in der Römerzeit besiedelt war. In verschiedenen Epochen wurden Funde bis in die Jungsteinzeit zurückdatiert. Während des Königreichs Ungarn war der Ort Teil mehrerer Stuhlbezirke und wurde schließlich im Jahr 1950 dem Kreis Mureș zugeordnet. Die Gemeinde ist bekannt für die reformierte Kirche, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde und unter Denkmalschutz steht. Zudem lebte und wirkte hier der griechisch-katholische Priester Ioan Pop, der Vater von Alexandru Papiu-Ilarian. Die Umgebung um Papiu Ilarian besteht aus flachen Ebenen und landwirtschaftlich genutzten Flächen, die typisch für die Region Siebenbürgen sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Str. Principală nr. 192 A, Papiu Ilarian, Jud. Mureş
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