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Kloster-/Stiftskirche, Mechitaristenkirche Maria Schutz
Kloster in Neubau (26612)
Die Mechitaristenkirche Maria Schutz in Wien ist eine katholische Klosterkirche des Mechitaristenordens im 7. Wiener Gemeindebezirk. Sie wurde zwischen 1871 und 1873 errichtet und steht auf den Grundmauern einer 1603 geweihten Kapuzinerkirche. Die Anlage wurde 1811 von Mönchen des Mechitaristenordens übernommen, nachdem sie von französischen Truppen verlassen worden war. Ein Großbrand 1835 führte zur Neugestaltung, die 1874 mit der Einweihung der Kirche abgeschlossen wurde. Die Kirche ist ein dreijochiger Saalbau mit tonnengewölbtem Chor und sechs Wandnischen. Die Fassade besteht aus grauen Bossenquadraten, und die Turmspitzen tragen Patriarchenkreuze. Camillo Sitte gestaltete das Kirchenschiff mit einem Wandbild der Schutzmantelmadonna und verschiedenen ikonografischen Elementen. Die Decken- und Wandmalereien wurden nach einem Schaden im Zweiten Weltkrieg verdeckt und erst 2011 vollständig restauriert. Die Kirche dient neben liturgischen Zwecken auch als Ausstellungsraum, beispielsweise für die Schau „Von Karabach nach Wien“ im Jahr 2025. Sie ist Teil des armenischen Kulturerbes im Wiener Mechitaristenkloster und bietet einen Blick auf die historische und künstlerische Entwicklung des Ortes. Die Umgebung umfasst den 7. Wiener Gemeindebezirk und ist von der Altstadt sowie dem Wiener Ring begrenzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abteikirche, Kirchengebäude
- Ort
- Neubau
- Adresse
- bei Neustiftgasse 4
- Erbaut
- 1873
- Architekt
- Camillo Sitte
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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