Palais Trautson

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenWienBezirk Wien

Palais Trautson

Denkmalgeschütztes Objekt in Wien, Neubau (27230)

Das Palais Trautson steht im 7. Wiener Gemeindebezirk Neubau an der Museumstraße 7. Es ist ein barockes Palais, das 1712 von Johann Leopold Donat Graf Trautson errichtet wurde. Der Grundstücke war ursprünglich Teil der Gräfin Maria Margareta Trautsons Besitz und umfasste Weingärten sowie ein kleines Haus. Das Gebäude zählt zu den bedeutendsten barocken Bauwerken Wiens und wurde nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet. Das Palais war bis 1961 Sitz der Ungarischen Garde und später des niederösterreichischen Landesarmeekommandos. Nach dem Zerfall der Monarchie blieb es bis 1963 im Besitz Ungarns und beherbergte das Collegium Hungaricum. 1961 übernahm die Republik Österreich das Gebäude für die Justizverwaltung. Die Renovierung umfasste die Entfernung von Zubauten und die Schaffung vorübergehender Fertigteilhäuser. Heute ist das Bundesministerium für Justiz im Palais Trautson untergebracht. Das Palais besitzt eine dreistöckige, reich geschmückte Fassade mit Steinmetzauftritten von Meister Johann Georg Haresleben. Imposante Treppen führen in das Prunksaal, und über den Fenstern sind Reliefs mit Szenen aus antiken Sagen zu finden. Die Architektur spiegelt die barocke Pracht wider und ist Teil der historischen Landschaft Neubaus. Die Umgebung umfasst die Museumstraße und die Lerchenfelder Straße, die zum historischen Bezirk gehören.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Stadtpalais
Ort
Neubau
Adresse
Museumstraße 7
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Johann Bernhard Fischer von Erlach
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Palais Trautson (CC0-1.0)

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