Marienkirche Struden

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OberösterreichBezirk Perg

Marienkirche Struden

Bürgerhaus in St. Nikola an der Donau (17231)

Die Marienkirche in Struden, auch Schifferkirche genannt, war eine Filialkirche von Sankt Nikola an der Donau. Sie wurde angeblich 1502 an der Stelle einer Vorgängerkirche gebaut und 1787 gesperrt und exekriert. Das Gebäude, das seit 1792 in Privatbesitz ist, wurde 2012 unter Denkmalschutz gestellt. Das ehemalige Langhaus und Chor sind heute als Doppelhaus umfunktioniert. Die Kirche war 19 Meter lang und 6,65 Meter breit. Im Inneren gab es einen Hochaltar, zwei Seitenaltäre, eine Kanzel und ein Orgelpositiv mit vier Handregistern. Der Glockenturm enthielt drei Glocken und eine eiserne Stundenuhr. Der Kirchfriedhof war 28,5 Meter lang und 12,35 Meter breit. Einige Einrichtungsgegenstände wurden bereits 1788 in andere Kirchen verbracht. Das ehemalige Kirchengebäude ist heute in zwei Wohnhäuser unterteilt. Das Langhaus ist in zwei Geschoße geteilt, der Chor dreigeschoßig. Innenmauern wurden mit gotischen Gewölberippen errichtet. Im Chor sind Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert sowie ein Portal aus dem Jahr 1712 erhalten. Vor dem Gebäude steht ein Marktbrunnen, der noch heute genutzt wird. Der ursprünglich vorhandene Pranger ist auf der Burg Werfenstein zu finden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Filialkirche, Bürgerhaus, Kirchengebäude
Ort
St. Nikola an der Donau
Adresse
Struden 39, 40
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Marienkirche Struden (CC0-1.0)

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