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Burg Pain
Burgstall in Oberösterreich
Die Burg Pain war eine Befestigung in Sankt Nikola an der Donau, Oberösterreich. Sie lag an einer strategisch wichtigen Stelle entlang der Donau im Strudengau und war Teil eines alten Maut- und Sicherungssystems. Die Burg befand sich vermutlich in der Nähe der heutigen Kirche und des historischen Spitals in der Stadt. Sie stand am Nordufer der Donau und war im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg Pain war im 12. Jahrhundert als Hospitium gegründet worden, das Reisende und Vorüberziehende beherbergte. Beatrix von Machland stiftete 1141 ein solches Hospitium und baute eine Kirche dazu. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert an Herzog Albrecht dem Heinrich I. von Volkenstorf verliehen und später verpfändet. Um diese Zeit war die Burg bereits abgekommen, und ihre Linie besaß später das Schloss Holzheim in Leonding. Die Burg Pain lag am Ufer der Donau, unweit des gefürchteten Wirbels. Gegenüber befand sich die Hausstein-Insel mit der Burg Hausstein. Die Lage der Burg war von der Donau und dem umliegenden Land geprägt, wobei sie Teil eines Netzwerks von Burgen und Türmen war, das die Region schützte und verwaltete. Die Umgebung bot Ausblicke auf das Flussufer und die umliegenden Höhen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgstall
- Ort
- St. Nikola an der Donau
In der Nähe
- Ereignisdenkmal116 m
- Haussteinkapelle118 m
- Marienkirche Struden297 m
- Burg Hausstein294 m
- Marktbrunnen303 m
- Bürgerhaus, Schiffmeisterhaus376 m
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