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Islamisches Zentrum Wien
Das Islamische Zentrum Wien ist eine Moschee im 21. Wiener Bezirk Floridsdorf, genauer in der Siedlung Bruckhaufen. Es handelt sich um das erste repräsentative Moscheegebäude Österreichs, das erfolgreich fertiggestellt wurde, obwohl es bereits frühere gescheiterte Versuche gab. Diese reichen bis in die Zeit des Habsburgerreichs zurück und umfassen auch Projekte aus der Zwischenkriegszeit und frühen Nachkriegszeit. Die Moschee wurde zwischen 1975 und 1979 nach Plänen des Baumeisters Richard Lugner im Auftrag des saudi-arabischen Königs Faisal ibn Abd al-Aziz errichtet. Mit einem 32 Meter hohen Minarett und einer 20 Meter durchmessenden Kuppel prägt das Gebäude das Stadtbild. Neben dem Gebetsraum beherbergt es kulturelle Einrichtungen, die der islamischen Tradition gewidmet sind. Die Finanzierung erfolgte teilweise durch Spenden, die bereits in den 1930er Jahren für einen Moscheebau gesammelt worden waren. Bei einem Besuch fällt zunächst die markante Architektur mit ihrer Kuppel und dem schlanken Minarett auf. Im Inneren verbindet sich modernes Design mit traditionellen islamischen Elementen. Das Zentrum dient nicht nur religiösen Zwecken, sondern ist auch ein Ort für kulturelle Veranstaltungen. So hielt etwa ein katholischer Würdenträger dort einen Vortrag, was die interreligiöse Bedeutung des Ortes unterstreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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