Žerotín u Panenského Týnce

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Žerotín u Panenského Týnce

Gemeinde in Tschechien

Žerotín u Panenského Týnce ist eine Gemeinde im Okres Louny, etwa elf Kilometer südöstlich von Louny. Der Ort liegt am Quellgebiet des Žerotínský potok an der Grenze des Waldgebietes Týnecký les. Nördlich verläuft die Staatsstraße 7 von Louny nach Slaný. Westlich des Dorfes stehen die Ruinen der Burg Žerotín. Nachbarorte umfassen Panenský Týnec im Norden und Sulec im Nordwesten. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. 1250 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg entstand vor 1290 unter der Herrschaft von Habart von Žirotín, der auch Panenský Týnec zum Markt machte. Die Ehe Habarts mit Scholastika von Sternberg wurde 1290 durch Papst Nikolaus IV. anerkannt. 1280 stiftete Habart mit seinen Söhnen das Kloster der Klarissen in Panenský Týnec. Die Herren von Žirotín standen während der Hussitenkriege auf der kaiserlichen Seite. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Ruinen der Burg Žerotín, die 1639 durch die Schweden zerstört wurden. Die Kirche St. Blasius liegt östlich des Dorfes am Žerotínský potok und wurde nach 1680 errichtet. Sie steht an der Staatsstraße 7 und ist Gegenstand einer Erzählung von Václav Beneš Třebízský. Die Ruinen der Burg und die Kirche sind die wichtigsten historischen Zeugnisse des Ortes.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Louny
Seehöhe
336 m

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