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Klarissenkonvent Jungfernteinitz
Kloster in Tschechien
Der Klarissenkonvent Jungfernteinitz ist ein ehemaliges Kloster, das in den 1970er Jahren in den Panenský Týnec umgewandelt wurde. Es liegt im Ort Panenský Týnec, einem Stadtteil im Okres Louny. Die Anlage wurde 1797 aus dem ehemaligen Klarissenkloster umgebaut und 1964 als kulturelle Denkmalkomplex mit der Nummer 10 geschützt. Der sogenannte neue Schlossbau wurde 1971 abgerissen. Der Konvent hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Klášterklarissen gründeten 1280 oder 1293 das Kloster. Die Bauarbeiten des großen Kirchengebäudes wurden 1382 durch einen Brand unterbrochen und endeten mit den Hussitenkriegen. 1420 wurde das Kloster von den Hussiten zerstört, und die Nonnen mussten in das Anežské Kloster in Prag fliehen. 1443 wurde das Kloster von Jaroslav und Plichta von Žerotín wiederhergestellt. Die Anlage umfasst eine einstöckige Hauptgebäude mit gotischem Ziegeln und einer renesianischen Kapelle. Die Hauptgebäude sind auf der südlichen Seite einstöckig, auf der nördlichen Seite nur Erdgeschoss. Im Kellerbereich sind gotische Mauern erhalten. Die Hauptgebäude sind mit einem renesianischen Portal und einem Balkon versehen. Zudem gibt es zwei kleinere Flügel, die im rechten Winkel angeschlossen sind. Die Umgebung umfasst die Landschaft des Panenského Týnce, die durch die Lage an der Hangkante geprägt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Schloss
- Ort
- Panenský Týnec
- Denkmalstatus
- Teil eines Kulturdenkmals in Tschechien
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