Burg Brattenstein

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Burg Brattenstein

Burg in Deutschland

Die Burg Brattenstein ist eine hochmittelalterliche Burganlage an der nordöstlichen Ecke der Stadtmauer in Röttingen. Sie liegt im bayrischen Landkreis Würzburg im Taubertal und war bis ins 17. Jahrhundert Sitz von Amtmännern des Fürstbistums Würzburg. Die Burg wurde erstmals 1230 urkundlich erwähnt und war im 13. Jahrhundert im Besitz der Herren von Hohenlohe. Im 15. Jahrhundert wurde sie in die Stadtbefestigung integriert und später durch Umbauten erweitert. Die Burg war bis 1945 Sitz des Bayerischen Rentamtes und wurde während des Zweiten Weltkrieges vom Reichsarbeitsdienst genutzt. 1971 stürzte der Ostflügel ein, wobei vier Mitarbeiterinnen eines Textilunternehmens starben. Die zerstörte Anlage wurde ab 1973 restauriert und 1984 begannen die Frankenfestspiele Röttingen im Hof der Burg. 2018 wurde der neu erbaute Ostflügel eingeweiht. Im Hof der Burg finden seit 1984 jährlich die Frankenfestspiele statt, die mit der Zehntscheune als Kulisse und dem Heimatspiel von Kurt Freudinger verbunden sind. Das Originalmanuskript des Heimatspiels ist in Röttingen aufbewahrt. Die Burg ist Teil der Stadtbefestigung und bietet Ausblicke auf das Taubertal sowie Räume wie den Hof und die Zehntscheune. Die Umgebung umfasst die Stadt Röttingen und die Landschaft des Taubertals.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Röttingen
Adresse
Lagerweg 2
Erbaut
1230
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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Quellen:Burg Brattenstein (CC0-1.0)

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