📷 Bild: Wikimedia Commons
Heidelberger Schloss
Schloss in Deutschland
Das Heidelberger Schloss steht auf dem Nordhang des Königstuhls oberhalb der Altstadt von Heidelberg. Es ist aus rotem Neckartäler Sandstein gebaut und war ursprünglich eine Burg, die später zum Schloss ausgebaut wurde. Es diente den Kurfürsten von der Pfalz als Residenz über fast drei Jahrhunderte und war ein zentraler Ort des Adels und Hoflebens im Heiligen Römischen Reich. Die Schlossruine wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697) zweimal zerstört und blieb danach nur eingeschränkt nutzbar. Das Schloss ist heute eines der meistbesuchten touristischen Ziele Europas. In seinem Ostteil befindet sich das Deutsche Apotheken-Museum. Die Ruine symbolisiert in der Romantik die Größe und Vergänglichkeit menschlichen Strebens und wurde durch die finanzielle Unterstützung des Franzosen Charles de Graimberg erhalten. Es beherbergt wichtige Beispiele verschiedener kunsthistorischer Strömungen, darunter den Ottheinrichsbau als eines der bedeutendsten Bauwerke des deutschen Manierismus. Die Besucher können die Ruine und die umliegende Landschaft genießen. Die Lage des Schlosses am Hang bietet Ausblicke auf die Altstadt und den Neckar. Die umliegende Region umfasst den Odenwald und die Oberrheinische Tiefebene. Die Schlossruine ist ein zentraler Bestandteil der Wahrnehmung Heidelbergs als „romantische“ Stadt, wie sie in der Dichtung von Friedrich Hölderlin oder Joseph von Eichendorff beschrieben wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Museum
- Ort
- Heidelberg
- Adresse
- Schlosshof 1, 69117 Heidelberg
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Seehöhe
- 213 m
In der Nähe
- Ludwigsbau14 m
- Deutsches Apotheken-Museum41 m
- Apothekerturm35 m
- Ottheinrichsbau47 m
- Glockenturm78 m
- Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses69 m
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