📷 Bild: Wikimedia Commons
Ottheinrichsbau
Palastbau der deutschen Renaissance des Heidelberger Schlosses
Der Ottheinrichsbau ist ein Palastbau auf dem Heidelberger Schloss und wurde im 16. Jahrhundert von Kurfürst Ottheinrich initiiert. Er wurde 1689 und 1693 durch französische Truppen zerstört und 1764 vollständig aufgegeben. Heute gilt er als bedeutender Vertreter des Manierismus und der Renaissance in Deutschland. Teile des Baus beherbergen das Deutsche Apotheken-Museum. Der Bau entstand in der Regierungszeit Ottheinrichs, der den Protestantismus in der Kurpfalz förderte. Der Ottheinrichsbau wurde zwischen bestehende Paläste eingepasst und verdeckte oder zerstörte ältere Bauten. Die Fassade wurde von Alexander Colin und seiner Werkstatt gestaltet, während Caspar Vischer und andere Baumeister beteiligt waren. Die Bauskulpturen und Türgestelle stammen von ihm. Der Ottheinrichsbau besteht aus Sandstein und ist architektonisch repräsentativ. Die Schaufassade ist in mehrere Etagen gegliedert und zeigt allegorische Figuren, die das Regierungsprogramm Ottheinrichs symbolisieren. Im Erdgeschoss sind die Wohnräume und der Kaisersaal zu besichtigen. Die Figurenprogramm kombiniert christliche und antike Motive, um Ottheinrichs Selbstverständnis als Kurfürst zu verdeutlichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Ruine
- Ort
- Heidelberg
- Erbaut
- 1600
- Baustil
- Architektur der Renaissance
In der Nähe
- Deutsches Apotheken-Museum7 m
- Glockenturm31 m
- Apothekerturm34 m
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