Schloss Ahlden

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Schloss Ahlden

Schloss in Deutschland

Schloss Ahlden steht in Ahlden (Aller), Niedersachsen, an der Aller. Es entstand ab 1549 als Wasserschloss und ist heute ein Privatbesitz, das als Kunstauktionshaus genutzt wird. Gegenüber liegt die ehemalige Bunkenburg, die 13. Jahrhundert vermutet wird. Die Flussführung veränderte sich 1618, wodurch das Schloss an einem Altarm der Aller liegt, der seitdem „Alte Leine“ heißt. Das Schloss besteht aus drei Flügeln in Hufeisenform, wobei der Westflügel 1613 errichtet wurde und ein Unfall 1613 verursachte. Der Südflügel ist der älteste Teil, fertiggestellt 1579, und der Nordflügel wurde 1705 umgebaut. Die Anlage war ursprünglich von Wassergraben und Wall umgeben, von denen heute Reste erhalten sind. Besucher können den Schlosshof stundenweise besuchen, allerdings nur eingeschränkt den Innenraum. Das Schloss war 1694 bis 1726 Verbannungsort der Prinzessin Sophie Dorothea, die hier bis zu ihrem Tod lebte. Sie hatte eine Wachtruppe von 40 Mann, wodurch die Bewegung stark eingeschränkt war. Die Prinzessin starb 1726 an einem Schlaganfall, nachdem sie einen erheblichen Teil ihres Vermögens für den Wiederaufbau des Ortes ausgab.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Ahlden (Aller)
Adresse
Große Str. 1, 29693 Ahlden (Aller)
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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