📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Hudemühlen
abgegangene Burg in Hodenhagen in Niedersachsen
Die Burg Hudemühlen war ein abgegangenes Schloss in Hodenhagen, Niedersachsen. Sie lag an der Meiße, wo die ehemalige Burg Hodenhagen 1289 zerstört wurde. Die Familie von Hodenberg verließ den alten Sitz und gründete möglicherweise einen neuen Wohnort an der „Mühle zur Hude“ im 14. Jahrhundert. 1448 wurde der Hof als Burg erwähnt, und im 16. Jahrhundert wurde sie zum Renaissanceschloss umgebaut. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert durch einen Merian-Stich dargestellt, der drei Hauptgebäude, ein Wirtschaftsgebäude, einen runden Bergfried und einen Turm zeigt. Die Bauten waren meist aus Fachwerk. Im 18. Jahrhundert war die Anlage nicht mehr als geschlossene Bebauung vorhanden, und bis 1817 war sie auf Karten nicht mehr abgebildet. Heute sind keine baulichen Überreste erhalten. Nur eine rechteckige Erhöhung von etwa 100 × 90 Meter markiert die Burgstelle. Umgeben von Wällen, die in der Landesaufnahme von 1784 noch eingezeichnet waren. Die Sage zu Schloss Hudemühlen wird in der Literatur von Ludwig Bechstein erzählt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Hodenhagen
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