📷 Bild: Wikimedia Commons
Traun (Fließgewässer in der Steiermark)
Die Traun entspringt in der Steiermark im Toten Gebirge und durchfließt dort zunächst den Grundlsee und den Toplitzsee. Als Grundlseer Traun passiert sie Bad Aussee, wo sie sich mit der Altausseer Traun zur Vereinigten Traun vereint. Kurz darauf nimmt sie die Kainischtraun auf und wird zur Koppentraun, die durch eine enge Schlucht fließt und den Hallstätter See speist. Erst nach dem Austritt aus diesem See trägt sie den Namen Traun. Der Fluss prägt mit seinem Verlauf das steirische Salzkammergut und den oberösterreichischen Alpenraum. Mit einem mittleren Abfluss von 135 Kubikmetern pro Sekunde entwässert sie weite Teile des Salzkammerguts. Die Koppentraun gilt als berühmtes Fischgewässer mit natürlichem Flussbett, während der Traunfall bei Steyrermühl ein bekanntes Ziel für Taucher und Schnorchler ist. Historisch diente die Traun dem Salz- und Holztransport, wobei Salzschiffe bis Linz fuhren und leere Zillen von dort zurückgeschleppt wurden. Vor Ort bietet die Traun abwechslungsreiche Landschaften: enge Schluchten, weite Talkessel wie das Ausseerland und ruhige Seen wie den Traunsee. Die Ufer sind von Bergen wie dem Höllengebirge oder dem Dachsteinmassiv gesäumt. Wanderwege führen durch diese Regionen, während Kraftwerke an der Traun auf die wirtschaftliche Nutzung des Flusses hinweisen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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