📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Arnstein
Burgruine in Alland (79616), Niederösterreich
Die Burgruine Arnstein liegt auf einem Ausläufer des Peilsteins im niederösterreichischen Dorf Maria Raisenmarkt. Sie war eine Höhenburg, deren Mauerreste wie ein Rundturm, ein Burgtor und ein Palas erhalten sind. Die Anlage wurde erstmals 1170 urkundlich erwähnt und stand bis ins 14. Jahrhundert im Besitz derer von Arnstein. Die Zerstörung erfolgte vermutlich 1529 während der Ersten Wiener Türkenbelagerung. Die Ruine blieb danach unbesiedelt. Die Burgruine ist für ihre Lage auf dem Berg Arnstein bekannt, der aus „Arn“ und „Stein“ besteht. Der Name lässt sich mit Adlerburg übersetzen. In der Sage wird die Burg von einer bösartigen Frau erzählt, die ein missgebildetes Kind zur Welt bringt und es ertränkt. Der Burgherr bestraft sie, indem er sie in ein Nägeln versehenes Fass rollen lässt. An der Stelle, wo das Fass zum Stehen kam, wurde später die Kirche von Maria Raisenmarkt gebaut. Unter der Ruine befindet sich die Arnsteinhöhle, die als Stallung genutzt wurde und Knochen von Höhlenbären und Rentieren enthält. Die Arnsteinnadel, eine auffällige Felsformation, gilt als Naturdenkmal und ist einsturzgefährdet. Sie wurde 1899 erstmals bestiegen. Die Höhle und der Burgfels werden heute vom Österreichischen Gebirgsverein als Trainingsgebiet genutzt.
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- Art
- Burgruine
- Ort
- Alland
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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