📷 Bild: Wikimedia Commons
Peilstein
Berg im Wienerwald in Niederösterreich
Der Peilstein ist ein steilwandiger Kalkberg im südlichen Wienerwald, 716 m ü. A. hoch. Er liegt im Gemeindegebiet von Altenmarkt und Weissenbach östlich von Nöstach. Der Berg ist bekannt für seine hohen Felsabstürze, die als Klettergarten genutzt werden. Auf dem Gipfel steht das Peilsteinhaus aus dem Jahr 1923 und die Peilsteinhütte der Naturfreunde, die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Der Berg hat eine geologische Bedeutung, da sein Fels aus Resten des Urozeans Paratethys besteht, der vor etwa 35 Millionen Jahren existierte. Fossile Ammoniten, Muscheln und Schnecken wurden dort gefunden. In der keltischen Zeit wurde der Berg möglicherweise als Druidenaltar genutzt. Der Name Peilstein erklärt sich etymologisch durch die Anpeilung des Felsens von zwei Hügelgräbern, die als Visurhügel dienten. Vom Dorf Nöstach aus ist der Peilstein weithin sichtbar. Der Kletterfelsen wird durch zwei Hügelgräber angepeilt, was zur Bestimmung von Aussaat- und Erntezeiten genutzt werden könnte. Auf dem Gipfel stand die Peilstein-Warte, die 1895 errichtet und 1947 aufgrund von Kriegsschäden abgebaut wurde.
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- Art
- Berg
- Ort
- Weissenbach an der Triesting
- Seehöhe
- 716 m
In der Nähe
- Peilstein-Warte3 m
- Kath. Filialkirche hl. Ägydius Friedhofsmauer891 m
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- Burg Neuhaus (Weissenbach)2.1 km
- Pfarrkirche Neuhaus (Gem. Weissenbach)2.2 km
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