Burgstall Alling

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenLandkreis FürstenfeldbruckBezirk Landkreis Fürstenfeldbruck

Burgstall Alling

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Alling ist ein abgegangener Hochburgstall auf 560 Meter ü. NN, etwa 230 Meter westlich der Pfarrkirche Mariä Geburt in Alling. Er liegt über dem Starzelbachtal und wurde durch Kiesabbau teilweise zerstört. Der Burgstall ist frei zugänglich und befindet sich im Landkreis Fürstenfeldbruck in Oberbayern. Der Burgstall hat eine historische Bedeutung, da er möglicherweise als Refugium für die Bevölkerung diente und als karolingische Curtis in Betracht gezogen wird. Die Burg wurde im Hochmittelalter verlassen und war vermutlich ein Zentrum der regionalen Herrschaft. Die Schlacht bei Alling im Jahr 1422 zeigt, dass der Ort strategisch wichtig war. Die Anlage war etwa 300 Meter lang und hatte ein komplexes Wallsystem. Der Burgstall liegt auf einer Geländezunge über Alling und wird durch einen Steilhang im Süden geschützt. Die Anlage war groß und könnte auf eine edelfreie Herkunft der Allinger hinweisen. Der Nordwestteil ist erhalten, während der Südteil durch Kiesabbau abgetragen ist. Die Vorburg wurde zum Friedhof umgenutzt und ist heute als Waldgebiet mit einer Lourdesgrotte bekannt. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Nummer D-1-7833-0087 registriert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Eichenau
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Quellen:Burgstall Alling (CC0-1.0)

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