Ruine Münchsberg

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Kanton Basel-LandschaftBezirk Kanton Basel-Landschaft

Ruine Münchsberg

Burgruine in Pfeffingen im Kanton Basel-Landschaft, Schweiz

Die Ruine Münchsberg ist eine Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert, die sich auf einem Kamm über dem Klusertal in der Gemeinde Pfeffingen im Kanton Basel-Landschaft befindet. Sie liegt auf 477 Meter Höhe und ist Teil der mittelalterlichen Verkehrsverbindung zum Plattenpass. Die Ruine ist von Wald überwachsen und im Sommer kaum von der Strasse aus erkennbar. Sie ist über den Burgengratweg zu Fuß erreichbar. Die Burg war einst eine der grössten im Bistum Basel und wurde von Konrad III. Münch im 13. Jahrhundert erbaut. Sie war Teil der Machtstruktur der Münchs, die eine führende Familie im Bistum wurden. Die Anlage besteht aus zwei Felsköpfen, auf denen einst Wohnbauten und weitere Gebäude standen. Heute sind nur Reste einer Ringmauer und turmartiger Bauten erhalten. Ein Vorwerk wird vermutet, das möglicherweise nie vollendet wurde. Die Ruine Münchsberg bietet Ausblicke auf das Klusertal und die umliegende Landschaft. Die Anlage ist durch natürliche und künstliche Gräben geschützt, die die Annäherung erschwerten. Die Burg war Teil eines Netzwerks von Burgen, darunter die Schalberg und Engenstein. Die Geschichte der Ruine reicht bis ins 13. Jahrhundert, als sie als Lehen an den Bischof von Basel übergeben wurde. Im 15. Jahrhundert wurde sie von den Herren von Rotberg übernommen, und im 16. Jahrhundert verlor sie ihren militärischen Zweck.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Pfeffingen
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung

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