Rittergut Bug
Schloss in Bayern, Deutschland
Das Rittergut Bug liegt in der Gemeinde Weißdorf im Landkreis Münchberg in Bayern. Es war ein bedeutender Gutshof, der ursprünglich auf dem Bugberg und im Dorf Bug stand. Nach dem Untergang der mittelalterlichen Burganlagen wurde im 18. Jahrhundert ein Schloss errichtet, das bis heute als Teil des Gutsbesitzes erhalten bleibt. Die Anlage war im 16. Jahrhundert mit Steinen aus alten Bauten und der Burg Uprode aufgebaut worden. Das Rittergut war bis ins 17. Jahrhundert in der Familie von Sparneck und später in der Linie der von Tettau verewigt. Im 18. Jahrhundert wurde es von Johann Georg August Friedrich von Lindenfels weiter ausgebaut, wobei es bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts als Schloss existierte. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch Otto Stritzel zu einem wichtigen Betrieb mit Schäferei und Weberei ausgebaut, der eng mit der SS verbunden war. 1972 musste der Betrieb schließen, und seit 1998 ist Lothar Ulsamer der Besitzer. Auf dem Gelände des Ritterguts sind Reste des alten Herrensitzes sowie ein Graben erhalten geblieben. Im Schlossgut wurde ein Kreuzgratgewölbe aus dem 16. Jahrhundert freigelegt. Zudem wurde 1881 ein Schatz aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gefunden. Die Anlage umfasst heute auch die benachbarte Schäferei, die in den Betrieb integriert ist. Die Umgebung umfasst den Bugberg, die Saale und die Gemeinde Weißdorf.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Bodendenkmal in Weißdorf, #D-4-5837-006210 m
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