📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Maria (Weißdorf)
Kirchengebäude in Weißdorf
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Maria in Weißdorf, Landkreis Hof, ist eine spätgotische Hallenkirche und geschütztes Kulturgut. Sie entstand vermutlich zwischen 1470 und 1500 und wurde von Hans und Martin von Sparneck gebaut. Die Kirche war ursprünglich der Mutter Jesu geweiht und stand bereits 1397 unter Pfarrer. Bis 1975 war sie mit dem Adelssitz durch das Kirchenpatronat verbunden. Die Kirche wurde ab 2013 renoviert. Die Kirche besitzt zahlreiche Wand- und Säulenmalereien aus dem späten Mittelalter. Auf den Säulen sind Darstellungen wie die Kreuzigung, der Auferstandene Christus und der triumphierende Christus zu finden. Auf den Wänden sind Fragmente von Emporenmalereien aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Gregorsmesse und eine Mantelteilung durch den Hl. Martin von Tours erhalten. Ein Abendmahlsbild hängt in der Sakristei. Die Kirche ist täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Im Turmunterhaus und dem Dachstuhl können Besucher sich informieren. Der barocke Altar aus dem Jahr 1712 und der Taufengel aus dem Jahr 1714 sind erhalten. Die Orgel wurde 1985 erbaut. Kanzelreden werden seit 2005 von Fachleuten gehalten, darunter Markus Söder.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Weißdorf
- Adresse
- Sparnecker Straße 2
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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