Sehenswürdig · Aurach

Aurach

Gemeinde im Landkreis Ansbach in Bayern

Aurach

Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Aurach liegt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und gehört zur Metropolregion Nürnberg. Die Gemeinde befindet sich zwischen Altmühl und Frankenhöhe, etwa auf halbem Weg von Ansbach nach Feuchtwangen. Das Gebiet erstreckt sich vom Ufer der Altmühl bis zum Quellgebiet der Wieseth und umfasst mehrere Täler und Hügellandschaften. Der Hauptort liegt am Fuß eines Hügelrückens, der die Täler der Altmühl und Wieseth trennt.

Der Ort wurde erstmals 1123 als „Uraha“ urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Flussnamen ab, der für Auerochsen als Trinkwasser diente. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Hochstift Eichstätt und später zu Bayern. Die Gemeinde entstand im 19. Jahrhundert aus mehreren Dorfverbänden und wuchs durch Eingemeindungen von Weinberg und Teilen von Büchelberg. Sie war bekannt für ihre Rinderviehzucht und umfangreiche Waldflächen.

Aurach ist durch historische Baudenkmäler wie das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert und die Burg Wahrberg geprägt. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul sowie die Filialkirche Mater dolo rosa sind weitere sehenswerte Orte. Die Gemeinde verfügt über eine Vielzahl von Kapellen und historischen Gemarkungen. Kulturell ist Aurach durch das Vogteimuseum und die Patenschaft für Sudetendeutsche bekannt. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Staatsstraße 1066 und verschiedene Buslinien.

Quellen (2)
Seehöhe
438 m

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