📷 Bild: Ecelan · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Alfajarín
Gemeinde in Spanien
Alfajarín liegt im Tal des Ebro, etwa 22 km südöstlich von Saragossa. Der Ort befindet sich in einer Höhe von ca. 195 m und ist Teil der Provinz Saragossa in der Autonomen Gemeinschaft Aragonien. Die Region umgibt ihn mit flacher Landschaft und ist vom Fluss Ebro begrenzt. Die Bevölkerung lebt in der Nähe der Großstadt Saragossa, was den wirtschaftlichen Austausch und die Versorgung ermöglicht. Der Name des Ortes stammt aus der arabisch-maurischen Zeit, als die Region von den maurischen Eroberern besetzt wurde. Die Gegend wurde nach der Rückeroberung der Stadt Saragossa im Jahr 1118 durch den aragonesischen König Alfons I. christlich. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort mehrfach die Herrschaft, bis es im frühen 19. Jahrhundert zur endgültigen Festigung der christlichen Herrschaft kam. Alfajarín ist vor allem für seine Burgruine bekannt, die ursprünglich aus maurischer Zeit stammt und im Mittelalter von der Adelsfamilie Cornel umgebaut wurde. Die Ermita Nuestra Señora de la Peña aus dem 16. Jahrhundert und die Iglesia de San Miguel Arcángel, die anstelle einer Moschee errichtet wurde, sind weitere wichtige Sehenswürdigkeiten. Die Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert und das mit Mudéjar-Stil geschmückte Kirchenschiff tragen zur historischen Atmosphäre bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Saragossa
- Seehöhe
- 199 m
- Website
- http://www.alfajarin.org/
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