Albrechtskirche
Kirchenruine in Niederösterreich
Die Albrechtskirche ist eine Ruine nahe der Staatsgrenze zu Tschechien, eingebettet in die Katastralgemeinde Unterpertholz bei Raabs an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel. Der Ort liegt links der Mährischen Thaya, die hier vom Maribach gespeist wird. Die Landesstraße L8079 führt direkt durch das Dorf, während die Rotte Niklasberg mit ihrer Pfarrkirche bereits zu Ziernreith gehört. Die Kirche wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt und entstand vermutlich zeitgleich mit der Niklasberger Pfarrkirche aus dem Jahr 1188. Ursprünglich bestand Unterpertholz aus 18 Höfen und einem Gutshof, angelegt in Nord-Süd-Richtung. Die Herrschaft Drosendorf übte über Jahrhunderte die Ortsobrigkeit aus, während die Bewohner den Herrschaften Drosendorf und Geras unterstanden. Vor Ort findet sich eine ländlich geprägte Umgebung mit landwirtschaftlich genutzten Flächen und Wäldern. Die durchschnittliche Bodenklimazahl beträgt 35,8, was auf eher karge Böden hinweist. Die Ruine selbst liegt ganz nah an der Grenze und ist von Wiesen und Feldern umgeben, während der Ort selbst nur 55 Einwohner zählt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchenruine
- Ort
- Raabs an der Thaya
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