Sehenswürdigkeiten · Alajeró
Alajeró
Gemeinde auf der Kanareninsel La Gomera in Spanien

Alajeró liegt in den Bergen der Kanareninsel La Gomera, oberhalb des Ortes Playa Santiago. Der Ort ist Teil der Gemeinde Alajeró, deren Verwaltungssitz hier ist. Die Gemeinde umfasst mehrere Dörfer und liegt in der Region der historischen Ureinwohnergebiete Hipalán und Oroné. Die Landschaft ist geprägt von hohen Bergketten und steilen Tälern, die von Flüssen durchzogen werden. Die Bevölkerung verteilt sich auf mehrere kleine Ortschaften, die von Alajeró aus erreicht werden können.
Die Geschichte der Gemeinde reicht bis in die Zeit der Ureinwohner zurück. Die Gründung von Playa Santiago geht auf Fischer zurück, die sich dort angesiedelt haben, um Fischkonserven zu produzieren und Schiffe zu reparieren. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Wirtschaft der Region, und die Landwirtschaft verlor an Bedeutung. Die Landflucht in den 1960er und 1970er Jahren führte dazu, dass viele Dörfer verlassen wurden. Heute trägt der Tourismus, insbesondere der Flughafen, zur Wirtschaft bei.
Alajeró ist bekannt für seine religiösen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die Iglesia San Salvador del Mundo aus dem 16. Jahrhundert beherbergt eine hölzerne Christusstatue. Auf dem Roque Calvario steht die Ermita San Isidro mit einem Panoramablick. Die Ermita del Buen Paso ist der Ausgangspunkt der größten Wallfahrt der Insel. Zudem gibt es den einzigen wildwachsenden Drachenbaum Gomeras sowie eine alte Wassermühle. Die Umgebung ist geprägt von natürlichen Formationen und historischen Spuren der Altkanarier.
Quellen (2)
- Alajeró (CC0-1.0)
- Alajeró (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 850 m
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