Sehenswürdigkeiten · Aitrang

Aitrang

Gemeinde in Deutschland

Aitrang
Flodur63 CC BY-SA 3.0

Aitrang liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu, zwischen Kaufbeuren und Kempten, auf einer Höhe von etwa 740 bis 900 Metern. Die Gemeinde umfasst drei Gemarkungen und beherbergt den Elbsee. Sie besteht aus 19 Gemeindeteilen, darunter die Hauptorte Aitrang, Huttenwang und Wenglingen. Die Einöden Becherer, Forster, Glöckler und Hartmann sind nicht amtlich als Gemeindeteile anerkannt.

Aitrang wurde als eine der ältesten Siedlungen der Region erwähnt und entstand aus Aitrachwang. Frühe Flurnamen und Spuren des Ackerbaus deuten auf eine keltische Besiedlung hin. Der Ort war Reichsvogtei des Klosters St. Mang und litt im Dreißigjährigen Krieg durch Plünderungen. 1971 ereignete sich ein schweres Zugunglück, bei dem 28 Menschen starben. Die Gemeinde wurde 1978 und 1982 durch Eingemeindungen erweitert.

Aitrang ist bekannt für die Kirche St. Ulrich, die einzige Kirche der Gemeinde. In Huttenwang gibt es die Kirche St. Johannes, und in Wenglingen die Rosinakapelle. Die Wallfahrtskirche St. Alban steht in Görwangs. Die Gemeinde verfügt über mehrere Baudenkmäler und Naturdenkmäler, darunter eine Reihe von Moränenhügeln. Die Wirtschaft ist vor allem auf Landwirtschaft und Forstwirtschaft ausgerichtet, mit zahlreichen landwirtschaftlichen Betrieben. Die Gemeinde hat eine Volksschule, einen Kindergarten und eine Wasserversorgung durch Brunnen und Schutzgebiete.

Quellen (2)
Seehöhe
745 m

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