Sehenswürdigkeiten · Aislingen

Aislingen

Marktgemeinde in Deutschland

Aislingen
GFreihalter CC BY-SA 3.0

Aislingen liegt im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Holzheim. Der Markt erstreckt sich am Austritt des Aislinger Baches aus der Iller-Lech-Platte. Die Stadt Lauingen befindet sich sieben Kilometer entfernt. Die Gemeinde besteht aus vier Gemeindeteilen, die jeweils eine Gemarkung darstellen.

Aislingen wurde bereits in der Römerzeit besiedelt, wobei ein Erdkastell und ein Lagerdorf nachgewiesen wurden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1063 als „Eigislinga“. Die Herrschaft Aislingen war Teil der Adelsfamilie der Herren von Aislingen, die später an das Hochstift Augsburg überging. Der Ort gehörte ab 1803 zu Bayern und wurde dem Landgericht Dillingen zugeordnet.

Aislingen ist bekannt für seine katholischen Baudenkmäler, darunter die Pfarrkirche St. Georg und mehrere Filialkirchen und Kapellen. Die Gemeinde zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten der Region mit Unternehmen wie Kerner Maschinenbau und Zimmerei Oberlander. Zudem gibt es einen Kindergarten mit 50 Plätzen. Die kulturelle und historische Bedeutung des Ortes wird durch seine religiösen und archäologischen Funde unterstrichen.

Quellen (2)
Seehöhe
437 m

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