📷 Bild: Wikimedia Commons
Appenwihr
französische Gemeinde im Elsass
Appenwihr liegt am Hardt, einem Waldgebiet im Zentrum der Ebene zwischen Ill und Rhein, zwischen den Städten Colmar und Neuf-Brisach. Die Gemeinde gehört zum Gemeindeverband Communauté de communes Alsace Rhin Brisach und ist bekannt für die Auszeichnung „Eine Blume“, die sie 2022 erhielt. Die Landschaft umgeben von Wäldern und Flüssen prägt das Bild des Ortes, der sich in der Region Grand Est befindet. Der Ort wurde erstmals 884 als „Abbunuuileri“ in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Im Laufe der Geschichte gehörte Appenwihr verschiedenen Herrschaften, unter anderem den Grafen von Württemberg und den Herren von Rathsamhausen. Im Dreißigjährigen Krieg und im Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde zerstört, doch nach Kriegen wurde sie wieder aufgebaut und befreit. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von Wechsel der Herrschaften und kriegerischen Ereignissen. Appenwihr ist bekannt für seine keltischen Grabhügel im Kastenwald, die aus der Bronzezeit stammen. Die katholische und protestantische Kirche Saint-Antoine ist eine Simultankirche und spiegelt die religiöse Geschichte des Ortes wider. Die Gemeinde hat eine reiche Kulturgeschichte, die sich in den Bauwerken und Traditionen widerspiegelt. Die Umgebung mit Wäldern und Flüssen trägt maßgeblich zum Charakter des Ortes bei.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 197 m
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