Gedenkstätte bei Bokel
Gedenkstätte für drei Soldaten, die beim Absturz einer Messerschmitt Me 110 während des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen
Die Gedenkstätte bei Bokel erinnert an drei Soldaten, die bei einem Absturz einer Messerschmitt Me 110 im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen. Sie liegt nahe dem Ort Bokel, an der Kreisstraße 45 im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Die Stätte wurde 1997 eingerichtet und befindet sich an der Stelle, an der die Maschine im August 1944 abgestürzt ist. Der Absturz der Me 110 geschah am 20. August 1944, als die Maschine durch die eigene Marineflak abgeschossen wurde. Das Flugzeug landete in einem Feld nahe Bokel und bohrte sich vier bis fünf Meter in den Boden. Die Überreste wurden 1997 durch einen Landwirt entdeckt, und die Gebeine der drei Flieger wurden geborgen. Die drei Soldaten wurden am 21. Mai 1997 auf der Kriegsgräberstätte Südenfriedhof in Hamm beigesetzt. Die Gedenkstätte besteht aus einem Betonsockel mit dem Flügel eines Propellers der Me 110 und einer Tafel mit der Inschrift. Sie steht an der Stelle des Absturzes und bietet einen Blick auf das Feld, an dem die Maschine landete. Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt, und die Stätte ist Teil der lokalen Geschichte. Die Gedenkstätte dient der Erinnerung an die drei Gefallenen und den Unfall.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Ort
- Bokel
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