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Burg Kohlstein
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Kohlstein steht auf einem Felsenhügel in der Ortschaft Kohlstein, nordwestlich von Tüchersfeld. Sie ist eine der kleinsten und jüngsten Burgen der Fränkischen Schweiz und wurde 1485 ohne Genehmigung erbaut. Die Höhenburg liegt auf 440 m ü. NN und war ursprünglich freies Eigen der Herren von Hirschaid. Später ging die Lehnshoheit an das Bistum Bamberg. Die Burg wurde 1525 im Bauernkrieg durch Feuer zerstört und bis 1536 wieder aufgebaut. Die Burg war bis 1608 in der Hand der Herren von Hirschaid, bis sie an Wolf Philipp Groß von Trockau verkaufte. Die Familie Groß von Trockau besaß die Burg bis 1713, als sie an Otto Philipp von Gutenberg verkauft wurde. Nach dessen Tod erhielt seine Nichte Maria Anna Groß von Trockau die Burg. 1754 wurde ein Bedienten- und Armenhaus hinzugefügt. Der Treppenturm wurde 1890 erneuert. 1961 verkaufte die Familie die Burg, nicht aber die Schloss- und Ortskapelle. Die Burg ist heute ein Baudenkmal und ein Bodendenkmal. Der Hauptbau wurde zwischen 1707 und 1714 errichtet, mit einem runden Treppenturm, der 1890 erneuert wurde. Das Nebengebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Schlosskapelle Sankt Maria wurde 1723–1728 umgebaut. Die Burg ist nicht besichtigbar, da sie in Privatbesitz ist. Die Umgebung umfasst die Ortschaft Kohlstein und die Fränkische Schweiz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Gößweinstein
- Adresse
- Kohlstein 14
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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