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Burgstall Oberntüchersfeld
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Oberntüchersfeld ist ein mittelalterlicher Burgstall, der sich auf einer Felsspitze des Mittelberges befindet. Er liegt im Tal der Püttlach, etwa 455 Meter über dem Meeresspiegel, mitten im Dorf Tüchersfeld. Der Burgstall war Teil der beiden Burgen im Kirchdorf Tüchersfeld und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Er wurde im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und war bis ins 15. Jahrhundert in der Hand des Hochstifts Bamberg. Die Burgen standen an einer wichtigen mittelalterlichen Altstraße, die von Gräfenberg nach Hollfeld führte. Die Kontrolle der Straße und des Flussübergangs war ein Grund für den Bau der Burgen. Die Burg Oberntüchersfeld war Sitz eines kleinen bambergischen Amtes und wurde später als Burgstall bezeichnet, nachdem sie 1430 durch die Hussiten zerstört wurde. Die Stelle der Burg ist heute als Aussichtspunkt zugänglich, mit einer Metallleiter und einigen Mauerresten sowie Treppenstufen in einer Höhle. Der Burgstall ist heute ein Bodendenkmal mit der Nummer D-4-6234-0037. Die ehemalige Burg ist größtenteils von Wald umgeben, nur die Südspitze des Felsriffes ist frei von Bäumen. Die Stelle dient als Aussichtspunkt und ist durch eine Metallleiter erreichbar. Erhalten sind nur wenige Mauerreste und Treppenstufen in einer Höhle. Die Umgebung umfasst das Püttlachtal und das Dorf Tüchersfeld.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Pottenstein
- Erbaut
- 1240
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Ehemalige Obere Burg51 m
- Fränkische Schweiz-Museum43 m
- Ehemaliger Judenhof, an der Stelle der ehemaligen Unteren Burg, heute Fränkische-Schweiz-Museum70 m
- Bodendenkmal in Pottenstein (Oberfranken), #D-4-6234-003789 m
- Bodendenkmal in Pottenstein (Oberfranken), #D-4-6234-004487 m
- Burg Kohlstein875 m
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