Burgruine Leobenegg
Burg in Kärnten
Die Burgruine Leobenegg liegt bei der Ortschaft Leoben in der Gemeinde Krems im Bezirk Kärnten. Sie steht auf einem steilen Felskegel über dem Dorf Leoben und wurde im Jahr 1208首次 urkundlich erwähnt. Die Anlage wurde spätestens ab Ende des 17. Jahrhunderts verlassen und dem Verfall preisgegeben. Die Familie von Leubenegg hatte enge Beziehungen zum Stift Millstatt und war bis ins 14. Jahrhundert als Pfleger in der Stadt Gmünd tätig. Die Hochburg war eine Felsenburg mit Mauerzügen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Erhalten sind rund-, spitz- und korbbogenförmige Türgewände sowie eine rechteckige Anlage mit einem Grundriss von etwa 15 auf 10 Metern. Die Burg war Teil der Herrschaftssitze Kärntens und wurde in der Literatur mehrfach erwähnt, darunter in Dehio Kärnten 2001 und in der Publikation von Hermann Wiessner und Margareta Vyoral-Tschapka. Besucher können die Ruine aus der Ferne bewundern und die historischen Spuren der Felsenburg erkunden. Die Lage über dem Dorf bietet Ausblicke auf die Umgebung, und die Verbindung zur benachbarten Stadt Gmünd sowie zum Stift Millstatt lässt Rückschlüsse auf die damalige Bedeutung der Anlage ziehen. Die Ruine ist Teil der kulturellen Landschaft Kärntens und hat eine lange Geschichte im regionalen Kontext.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Krems in Kärnten
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