📷 Bild: Wikimedia Commons
Keila
ehemalige Gemeinde in Estland
Keila vald liegt im Westen des Kreises Harju in Estland, nordwestlich von Tallinn an der Küste des Finnischen Meerbusens. Die Gemeinde grenzte an die Landgemeinden Harku, Saue und die Stadt Keila im Osten, die Gemeinden Kernu, Vasalemma und Padise im Süden sowie Paldiski im Westen. Sie wurde durch die Flüsse Keila und Vasalemma begrenzt und gehörte zu den Küstengebieten mit typischem Höhenprofil. Die Gemeinde entstand aus der Fusion mehrerer Kleingemeinden, darunter Käesalu, Ohtu, Klooga und Keila, und wurde am 28. Dezember 1890 offiziell gegründet. Zuvor war sie Teil des Ritterguts Keila und hatte im 19. Jahrhundert erweiterte Befugnisse durch das Gemeindegesetz. Die Gemeinde durchlief mehrmalige Grenzänderungen, doch der Tag der Fusion gilt als Geburtsstunde. Keila vald ist bekannt für die Landwirtschaft, die Holz- und Fischindustrie sowie die Bekleidungsproduktion. In der Gemeinde befindet sich das Arvo Pärt Centre, ein Musik- und Medienzentrum, das den Erbe des Komponisten Arvo Pärt pflegt. Großdörfer wie Karjaküla, Klooga und Keila-Joa sowie zahlreiche Dörfer prägen das Dorfgefüge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- ehemalige Gemeinde in Estland
- Ort
- Kreis Harju
- Erbaut
- 1992
In der Nähe
🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Sehenswürdigkeiten in Harju maakondQR-Code