📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Hubertusfelsen
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Hubertusfelsen liegt auf einem Felsplateau am südlichen Talrand des mittleren Altmühltales, etwa 100 Höhenmeter über dem Tal. Er befindet sich im Naturpark Altmühltal, im südlichen Teil der Fränkischen Alb, und ist von der Ortschaft Unteremmendorf aus in westlicher Richtung gut erreichbar. Die Anlage ist Teil einer Gruppe von Burgen, die vermutlich von der Adelsfamilie der Emmendorfer errichtet wurden. Die Burganlage ist etwa 45 Meter lang und 25 Meter breit, mit einer dreieckigen Form. Sie besteht aus zwei Bereichen, geteilt durch eine abfallende Geländeböschung. Im südlichen Bereich gab es einen ummauerten Hof mit einem Wohnturm, dessen Mauerreste heute noch sichtbar sind. Der nördliche Bereich ist heute unbewohnt. Die Anlage wurde vermutlich nach dem Aussterben der Familie im 16. Jahrhundert aufgegeben. Besucher erreichen den Burgstall über einen Wanderweg. Die Stelle ist dicht bewaldet, mit einem erhaltenen Burggraben und Mauerresten der Ringmauer. An der östlichen Seite des Burgstalls befindet sich eine Informationstafel. Die Anlage ist als Bodendenkmal mit der Nummer D-1-7034-0121 geschützt. Umgebung sind weitere Burgen wie Torfelsen und Saufelsen, alle Teil der gleichen Adelsfamilie.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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