📷 Bild: Wikimedia Commons
Schauspiel Köln
städtisches Theater in Köln
Das Schauspiel Köln ist die traditionelle Schauspielstätte der Stadt Köln und steht unter Denkmalschutz. Es verfügt über mehrere Spielstätten, darunter das Große Haus mit 830 Plätzen, die Schlosserei mit 120 Plätzen und der Erfrischungsraum mit 60 Plätzen. Während der Sanierung des Hauses wurde die Halle Kalk bis 2015 genutzt, danach die Depot 1 und Depot 2 auf dem Gelände des ehemaligen Carlswerks in Köln-Mülheim. Die Bühnen sollen ab 2024/25 wieder am Offenbachplatz eröffnen. Das Schauspiel Köln hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. 1782 wurde das erste feste Haus in der Schmierstraße gebaut, das später in Komödienstraße umbenannt wurde. 1902 wurde ein neues Gebäude im Neobarock fertiggestellt, das 3,9 Millionen Mark kostete und 1800 Plätze bot. Das Haus wurde später als Opernhaus und Schauspielhaus geführt. In der Zeit der Naziherrschaft war Alexander Spring Leiter des Schauspielhauses, und nach dem Krieg wurde das Theater in Ersatzspielstätten wieder aufgeführt. In der Interimsspielstätte Depot 1 und Depot 2 werden die Aufführungen während der Sanierung des Hauses durchgeführt. Das Schauspiel Köln bespielt diese Hallen mit jeweils etwa 600 und 250 Plätzen. Seit 2016 nutzt das Theater zudem die ehemaligen Opernterrassen als „Außenspielstätte am Offenbachplatz“. Die Bühnen sollen ab 2024/25 wieder am ursprünglichen Spielort eröffnen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Köln
- Erbaut
- 1898
- Architekt
- Wilhelm Riphahn
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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