📷 Bild: Wikimedia Commons
Liszt-Haus Weimar
Museum über Franz Liszt
Das Liszt-Haus Weimar ist ein ehemaliges Wohnhaus des Komponisten Franz Liszt an der Marienstraße 17, am Rande des Ilmparks. Es wurde 1798/99 als Wohn- und Dienststätte des herzögerlichen Hofgärtners errichtet und 1819 im klassizistischen Stil umgebaut. Bis 1869 diente die obere Etage als Atelier für Maler, bis Carl Alexander Liszt 1869 die Räume zur Verfügung stellte. Die Einrichtung erfolgte durch die Großherzogin Sophie von Oranien-Nassau. Das Museum bietet einen Rundgang durch die historischen Räume, in denen Liszt lebte. Im Obergeschoss sind sein Musiksalon, Arbeitszimmer, Schlafzimmer und Speisezimmer zu besichtigen. Im Erdgeschoss gibt es eine Dauerausstellung zu Liszts Leben und Wirken, mit Hörkabinett und Bezug auf seine Rolle als Komponist und Pädagoge. Das Denkmal von Hermann Hahn steht im Ilmpark unweit des Hauses. Die Räume im Obergeschoss sind mit originaler Einrichtung und Inventarlisten aus dem Jahr 1887 belegt. Die Dauerausstellung im Erdgeschoss erläutert Liszts Wirken als Dirigent, Organisator und Pianist. Seit 2024 werden in den Erdgeschossräumen auch Kunstausstellungen ohne Bezug zu Liszt gezeigt. Die historischen Räume wurden in den Jahren 1948 bis 1952 instandgesetzt und 2010/2011 erneut saniert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Weimar
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