📷 Bild: Wikimedia Commons
Nižná Myšľa
Gemeinde in der Slowakei
Nižná Myšľa ist eine Gemeinde im Okres Košice-okolie in der südlichen Slowakei. Sie liegt zwischen Košice und der ungarischen Grenze, an der Mündung der Flüsse Olšava und Torysa in den Hornád. In der Nähe des Dorfes befindet sich ein bronzezeitliches Gräberfeld, das Várhegy genannt wird. Ein Museum im Ort zeigt einige Funde, während größere Entdeckungen wie eine Kultgrube im Museum von Košice ausgestellt sind. Die Gemeinde wurde 1270 erstmals erwähnt und gehörte bis 1918 zum Königreich Ungarn. Danach war sie Teil der Tschechoslowakei, wurde aber 1938–1945 wieder ein Teil Ungarns. Seit 1993 gehört sie zur Slowakei. Nižná Myšľa ist häufig von Hochwasser betroffen. Im Jahr 2010 mussten 22 Häuser aufgrund von Hangrutschungen evakuiert und abgerissen werden. Die Gemeinde verfügt über ein Museum mit archäologischen Funden, darunter eine Kultgrube, die im Museum von Košice ausgestellt ist. In der Umgebung liegen die Flüsse Olšava und Torysa, die in den Hornád münden. Die Ausgrabungen werden von der Universität von Nitra und später von Studenten der Universität Wuppertal unterstützt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Košice-okolie
- Erbaut
- 1270
- Seehöhe
- 207 m
- Website
- https://www.niznamysla.sk
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