📷 Bild: Wikimedia Commons
Spechtensee
Der Spechtensee ist ein kleiner Bergsee im Toten Gebirge, etwa drei Kilometer nördlich von Stainach in der Steiermark. Er liegt im ersten Quertal des Gebirges zum Ennstal und wird vom Wörschachbach durchflossen, der später durch die Wörschachklamm ins Tal stürzt. Mit einer Länge von rund 250 Metern, einer Breite von bis zu 150 Metern und einer Tiefe von acht bis elf Metern ist er ein flacher, aber klarer See mit einer Fläche von etwa drei Hektar. Der See bietet im Sommer Badetemperaturen bis zu 23 Grad und lädt mit einer Badestelle am Nordufer und einer kleinen Badeinsel in der Mitte zum Verweilen ein. In seiner Nähe steht die Spechtenseehütte des Österreichischen Alpenvereins, die als Ausgangspunkt für Wanderungen dient. Trotz seiner Lage im Ennstal wird er oft zu den Salzkammergutseen gezählt, da er ähnliche Merkmale aufweist. Geologisch ist er von Moränen aus der Würmzeit umgeben, die den See nach unten abdichten und seine Mulde formen. Rund um den See erstrecken sich Niedermoore und Schwingrasen, während im Wasser Weiße Seerosen gedeihen. Der See beherbergt Signalkrebse, Bachforellen, Regenbogenforellen und weitere Fischarten wie Schleien, Rotfedern und Hechte. Ein Niedermoor an der Ostseite geht in Schwingrasen über, und an der Westseite findet sich ein weiterer bedeutender Bestand. Der See liegt zudem im Landschaftsschutzgebiet Warscheneck-Gruppe.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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