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Marktleugast
Markt in Deutschland
Marktleugast liegt am südöstlichen Rand des Naturparks Frankenwald und ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Marktleugast. Durch den Ort verläuft der Fränkische Marienweg. Das Gemeindegebiet umfasst 23 Gemeindeteile, darunter die Gemarkungen Hohenberg, Marienweiher und Marktleugast. Die Gemarkung Marktleugast ist in 1962 Flurstücke unterteilt und umfasst neben dem Ortskern auch die Gemeindeteile Kosermühle, Mannsflur und Ösel. Der Ort wurde 1240 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte seit den ältesten Zeiten dem Kloster Langheim. Im 14. Jahrhundert verkaufte Abt Friedrich von Langheim Leugast an den Fürstbischof Lambert von Bamberg. Die Familie Rabenstein hatte in Leugast eine Burg, die vermutlich in der Reformationszeit von den Schweden zerstört wurde. Die jetzige Kirche wurde zwischen 1762 und 1782 gebaut und ist mit einem Deckengemälde der Vierzehn Nothelfern ausgestattet. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde durch Industrie und Gewerbe modernisiert, wodurch die ursprüngliche Monostruktur verbessert wurde. Marktleugast ist bekannt für die katholische Pfarr- und Wallfahrtsbasilika Maria Heimsuchung im Kloster Marienweiher, einer der ältesten Wallfahrtsorte in Deutschland. Die Gemeinde bietet ein umfangreiches Sportprogramm an, darunter Handball und Fußball. Zudem gibt es Vereine, die Wanderwege und andere Freizeitaktivitäten fördern. Die Gemeinde unterhält eine Partnerschaft mit Sankt Iwan bei Ofen/Pilisszentiván in Ungarn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Kulmbach
- Seehöhe
- 554 m
- Website
- https://www.marktleugast.de/
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