📷 Bild: Wikimedia Commons
Kupferberg
Stadtgemeinde im Landkreis Kulmbach in Bayern
Kupferberg liegt im oberfränkischen Landkreis Kulmbach, zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge. Die Stadt ist mit fünf Gemeindeteilen strukturiert, darunter der Hauptort Kupferberg. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 8,285 km² und ist in 1534 Flurstücke unterteilt. Die Einwohnerzahl ist im Zeitraum von 1988 bis 2018 leicht gesunken, bleibt aber im niedrigen dreistelligen Bereich. Der Ort wurde erstmals 1313 als „de Monte Cupri“ urkundlich erwähnt und wurde nach dem Kupferberg benannt, in dem Kupferadern vorkamen. 1326 erhielt Kupferberg Stadtrechte, damals lebten über 3000 Menschen dort. Im Bergbau waren rund 1700 Bergknappen beschäftigt, und die Kupfer-Mineralisierungen wurden als herausragend angesehen. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von Bergbau und Verwaltungsumstellungen im 19. Jahrhundert. Kupferberg ist bekannt für seine historischen Baudenkmäler wie die Stadtpfarrkirche St. Vitus und die Krankenhauskapelle St. Katharina. Zudem gibt es die Sebastian-Kapelle aus dem Jahr 1824 sowie den Turmhügel Schlössle. Der Magnetberg Peterleinstein, 589 Meter hoch, ist ein Naturdenkmal mit seltener Pflanzenwelt. Die Stadt zählt auch Söhne und Töchter wie Gottfried Joseph Gabriel Findel und Sascha Opel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Kulmbach
- Seehöhe
- 467 m
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