Hohen Neuendorf

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Landkreis OberhavelBezirk Landkreis Oberhavel

Hohen Neuendorf

Stadt in Brandenburg

Hohen Neuendorf ist eine Stadt im Landkreis Oberhavel in Brandenburg, an der Havel gelegen und direkt an die Berliner Ortsteile Frohnau und Heiligensee angrenzend. Die Stadt gliedert sich in mehrere Stadtteile und Wohnplätze, darunter Bergfelde, Borgsdorf und Stolpe. Sie liegt im Westen des Naturparks Barnim und grenzt an die Gemeinde Birkenwerder. Die Stadt wuchs besonders stark im 20. Jahrhundert, wurde 2019 zur „Bienenstadt“ ernannt und zählt heute rund 27.000 Einwohner. Die Stadt entwickelte sich im 19. Jahrhundert durch Eisenbahnverbindungen und wurde 1920 zum Vorort Berlins. Im Zweiten Weltkrieg blieb Hohen Neuendorf weitgehend unversehrt, erhielt aber 1953 den Berliner Außenring, der das alte Dorf veränderte. Nach dem Mauerfall 1989 wurde die Verbindung nach Frohnau wiederhergestellt. Die Stadt fusionierte 1993 mit Bergfelde und Borgsdorf und erhielt 1999 das Stadtrecht. 2007 wurde der Bernsteinsee übergeben, und 2019 wurde der Beinamen „Bienenstadt“ offiziell vergeben. Hohen Neuendorf besitzt mehrere sehenswerte Bauwerke wie den Wasserturm aus dem Jahr 1912, das Rathaus aus den 1930er Jahren und die Evangelische Kirche aus dem Jahr 1909. In Bergfelde steht ein erhaltenes Grenzturm der Berliner Mauer. Im Stadtteil Stolpe gibt es eine der ältesten Dorfkirchen Brandenburgs aus dem 13. Jahrhundert. Die Havelbaude in der Niederheide ist ein bekanntes Ausflugsziel mit Sportboot-Hafen. Die Stadt verfügt zudem über ein Denkmal für Otto Scharfschwerdt, einen Widerstandskämpfer.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Oberhavel
Seehöhe
56 m

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